Ich biete hier 2014 keine Auftragsshootings an, bin aber bei geeigneten Models bzw. Ideen gerne zu einer Zusammenarbeit auf TFP-Basis bereit. Es fließt kein Geld, beide Seiten dürfen die entstandenen Bilder für ihr Portfolio nutzen. Shootings sind im Raum, Koblenz/Bonn und gelegentlich Stuttgart möglich. Bei Interesse: Meldet euch! Ich heiße Marc und beiße nur donnerstags.

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Lynn #01

Lichtsetup: Licht… überall!

Dies ist der Start einer Reihe, die sich mit Lichtsetups beschäftigen wird. Dabei sollen die unterschiedlichsten Lichtsetups vorgestellt werden. Dabei geht es nicht darum, meine Setups als perfekt zu verkaufen. Genau genommen sind es ja nicht einmal “meine” Setups, denn das Rad neu erfunden habe ich in Sachen Lichtsetzung sicher nicht. Ich möchte euch bloß Anregungen geben, vielleicht mal was Neues auszuprobieren anstatt im DSLR-Forum über MTF-Charts zu diskutieren.

Den Anfang machen wird ein eher ungewöhnliches Setup, bei dem man nicht gerade von einer klassischen korrekten Belichtung sprechen kann. Es geht dabei um extreme Überstrahlungen aus dem Hintergrund. Ursprung des Konzepts war die Idee, das Model “glühen” zu lassen und es in Licht zu hüllen. Diese sanfte Wirkung sollte durch passendes Styling und Makeup unterstrichen werden, wobei die Augen den einzigen echten Kontrast im Bild liefern. Im Ergebnis sah das dann so aus:

Lynn #01

Was brauchen wir? Weiches, gleichmäßiges Licht von vorne, Überstrahlungen von hinten und ein tolles Model. Im Einsatz waren drei Studioblitze, ein großer Schirm und nichts weiter. Um eine möglichst weiche Ausleuchtung des Motivs von vorne zu gewährleisten wurde hier mit einem dieser günstigen, großen (Pseudo-)Parabolschirme gearbeitet. Die Größe ist nicht zu unterschätzen, besonders falls ihr in einem nicht allzu großzügigen Heimstudio arbeitet. Selbst bei “nur” 1,50m Durchmesser kommt man auf einem Stativ schon schnell in Deckennähe. Ansonsten kann ich die größeren Varianten nur empfehlen. Im Hintergrund taten zwei Standardreflektoren ihren Dienst, aber kommen wir doch gleich zum Diagramm.

DiagrammDer Schirm war als Hauptlicht leicht hoch-frontal aufgebaut und das Licht beim Model mit etwa Blende 8 gemessen. Die beiden Hintergrundblitze sollten ja für Überstrahlungen sorgen, mussten also stärker eingestellt werden. Direkt auf der Rückseite des Models sollte das vom Hintergrund reflektierte Licht eine Stärke von etwa Blende 11-16 erreichen, d.h. ein bis zwei Blenden über dem Hauptlicht.

Und das war es eigentlich auch schon. Bei der Bearbeitung musste lediglich wieder ein wenig Kontrast zurück ins Bild gebracht werden, da dieser durch das viele Streulicht etwas gelitten hatte.

Lynn #3Viel Spaß beim Ausprobieren!

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